Apples faltbares iPad soll sich wegen technischer Probleme bis 2029 verzögern.

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Schwarzes Magic Keyboard auf dem M1 iPad Pro 11
IPad pro Foto von Daniel Romero

Apple arbeitet weiterhin an einem faltbaren iPad, doch die Entwicklung gestaltet sich offenbar schwieriger als erwartet. Ein aktueller Bericht von Bloomberg deutet darauf hin, dass das Gerät frühestens 2029 auf den Markt kommen könnte.

Ursprünglich plante Apple eine Veröffentlichung im Jahr 2028 zu einem Preis von rund 3.000 US-Dollar. Inzwischen zeigen interne Tests jedoch, dass noch mehrere zentrale Probleme zu lösen sind – darunter das hohe Gewicht, technische Grenzen faltbarer Displays und verschiedene funktionale Aspekte des Gesamtdesigns.

Display ohne sichtbare Falte als Kernproblem

Laut den Berichten kooperiert Apple eng mit Samsung Display, um ein spezielles Panel zu entwickeln, das den typischen Knick in der Displaymitte vollständig vermeidet. Die gleiche Technologie soll auch in einem geplanten faltbaren iPhone eingesetzt werden.

Das äußere Design des Prototyps soll eher an ein MacBook-Gehäuse erinnern: ein Aluminium-Body ohne externes Display, der sich wie ein Laptop öffnen lässt.

Zwei mögliche Größen – 13 und 18 Zoll

Apple prüft intern zwei Displaygrößen:

Die größere Variante stellt laut Bericht die größere Hürde dar. Insbesondere die Kombination aus Größe, OLED-Technik und Produktionskosten könnte den Endpreis auf ein Vielfaches des aktuellen iPad Pro treiben.

1,5 Kilogramm schwer – zu viel für ein Tablet?

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Gewicht. Erste Prototypen sollen rund 1,5 Kilogramm wiegen – ähnlich wie ein MacBook Pro. Für ein Gerät, das primär als Tablet genutzt werden soll, wäre das eine deutliche Belastung und könnte die Nutzererfahrung beeinträchtigen.

Die berichteten Prototypen erinnern demnach an das Huawei Mate Fold, ein 18-Zoll-Gerät, das in China für etwa 3.400 US-Dollar verkauft wird.

Neuer Formfaktor als Antwort auf sinkende iPad-Verkäufe

Seit 2021 verzeichnet Apple sinkende Verkaufszahlen bei iPads. Ein völlig neues Geräteformat könnte dem Segment neue Impulse geben – vorausgesetzt, die technischen Herausforderungen lassen sich lösen und der Markt akzeptiert das höhere Gewicht und den voraussichtlichen Premiumpreis.

Quellen :